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In Zeiten, in denen Dünnheit doch immer noch so sehr angesagt ist, rufe ich jetzt mal zum Essen auf! Ich esse für mein Leben gern und ich koche und backe auch gerne. Was nicht heißt, dass mir immer alles gelingt und ich schon hunderttausend Rezepte ausprobiert hätte. Ich hab von zu Hause eher das Improvisieren (was ist im Kühlschrank? – was kann man draus machen?) mitgegeben bekommen und da geht oft genug mal was schief. Auch kein Beinbruch, dann wird eben weiterimprovisiert und man guckt, was man noch retten oder als Ersatz essen kann.

Ich möchte mich an dieser Stelle aber doch bitte von den Leuten distanzieren, die zwar meinen, sie äßen (oh gott, oh gott, deutsch…) gerne und dann aber montags zu McDonalds gehen, Dienstags das Mittagsbüffet des nächsten Chinesen stürmen, Mittwochs gibts Schnitzel mit „Salat“ und so weiter. Ich meine, ich liebe asiatisches Essen wirklich, aber diese Büffets waren wirklich mal besser. Anfangs als das Ganze noch nicht so ausgeufert ist. Ist aber auch verständlich, die Restaurantbetreiber wollen schließlich Gewinn schieben und der gutbürgerliche Deutsche will Riesenportionen. Also nehmen wir das billigste Gemüse, Fleisch keine-Ahnung-woher und einen großen Klacks Fett und Glutamat und beide Seiten sind glücklich :)

Nein, ich meine schon wirklich gutes Essen, wenn ich sage, dass ich es für mein Leben gerne zu mir nehme. Selbstgemachtes eben. Oder welches aus guten Restaurants. Und gerne querbeet aus der ganzen Welt. Die afghanischen Gerichte einer Freundin schmecken zum Beispiel super, der Wok wird bei uns fast wöchentlich aufgeheizt, italienisch sehr oft (ich sag nur „Pasta“! Nudeln gehn bei mir IMMER.), türkisch mag ich. Und noch vieles, vieles mehr. Jetzt gerade steht hier übrigens ein Teller mit meinem ersten Kartoffel-Tortilla neben der Tastatur! Leider war die Pfanne nicht optimal, aber er schmeckt. Und dazu ein bisschen Antipasti, leider ausm Kühlregal und nicht vom Delikatessenstand :( Aber geht trotzdem.

Und auch, was die süßen Dinge angeht, könnt ich mich drin wälzen. Kuchen, Muffins, Kekse, gute Schokolade, Desserts, Eis, …

Also liebe Welt, lasst die durchschnittsamerikanische Genussart sich bitte nicht so sehr und so schnell verbreiten, schafft euch ein Gewürzregal und ein paar Kochbücher (ich mag zum Beispiel die Basic-Reihe von GU, „la cucina verde“ und meinen eigenen Rezepteordner) an und genießt gutes, selbstgemachtes, leckeres Essen! Dann ist es automatisch gesund und gut für euch :) Ihr werdet davon nicht aussehen wie Heidis „Meeedchen“ (es sei denn, ihr habt entsprechende Gene), sondern besser! :D

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