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So, guten Abend erstmal und willkommen zum ersten Artikel hier!

Irgendwie bin ich ja auf den Namen für mein/en Blog (gleich mal schnell bei Wikipedia nachgesehen, ist zum Glück beides erlaubt) gekommen. Das war so: Ich hatte einen Traum. Nein wirklich, ich habe geträumt, ich hätte eine Bar oder ein Bistro, irgendwas in der Art. Träume sind ja nie sonderlich greifbar, jedenfalls für mich nicht. Sie fühlen sich zwar oft extrem real an, aber dann kann ich’s mal wieder niemandem beschreiben, WAS da eigentlich genau war. Jedenfalls hieß diese Bar genau so. Pylzrysotto. Ich habe das Bild des Schriftzugs über den Fensterscheiben noch ziemlich genau im Kopf, ich meine die Buchstaben wären aus Metall gewesen. Sah schon edel aus. Ja, und die Y’s passen auch ganz gut, weil mein Vorname nämlich mit dem Buchstaben beginnt.

Und jetzt kommt noch ein passendes Rezept, gleich mal die erste Empfehlung im ersten Artikel. Es stammt aus einer Zeitschrift – leider weiß ich nicht mehr genau, welche es war -, ist aber leicht von mir abgewandelt. Nur zur Vorwarnung: Es hat nicht so viel mit einem original italienischem Risotto-Rezept zu tun und schmeckt auch nicht so. Die Reiskörner in meinem Rezept sind eher al dente, weil ich nicht gerne den Risottoreis nehme, sondern stinknormalen oder Naturreis. Seit meiner Kindheit verbinde ich mit dem Begriff „Risotto“ eigentlich mehr eine simple Reispfanne, die die Reste der letzten Tage verwertet. So eben bereits gekochten Reis, irgendein Gemüse und entweder in Scheiben geschnippelte Würstchen oder Schinken oder alles vegetarisch. Manchmal war’s lecker und manchmal nicht, hingt halt immer davon ab, was meine Mutter in die Pfanne geworfen hat :)

Die Zutaten:

1 Stange Lauch oder ein paar Frühlingszwiebeln oder bisschen Schnittlauch
250 g Champignons
2 TL Olivenöl
150 Reis (Parboiled- oder Natur-)
600 ml Gemüsebrühe
Salz und Pfeffer
1/2 Bund Petersilie (oder eben Petersilie als Tiefkühl(TK)-Kräuter nach Geschmack)
Parmesan, möglichst am Stück (könnt ihr gut einfrieren und immer gefroren reiben, so hält sich das Stück ewig!)

Zubereitung:

Lauch waschen und in schmale Ringe schneiden (Frühlingszwiebeln fein schneiden, Schnittlauch mit der Schere in die Pfanne schnippeln). Pilze putzen und kleinschneiden. Öl in der Pfanne erhitzen und den Reis arin glasig dünsten, soweit das geht. Lauch (oder FZ oder SL) und Pilze dazugeben und ca. 2 Minuten andünsten. Dann die Brühe angießen und alles aufkochen lassen. Bei mittlerer Temperatur ca. 30 Minuten köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer würzen, Petersilie ggf. hacken und dran. Parmesan nach Bedarf über das fertige Gericht reiben. Genießen!

Ein Foto füge ich ungern hinzu, da das Ganze jetzt nicht soooo appetitlich aussieht. Champignons werden halt schon eher gräulich, wenn sie so köcheln und Naturreis machts nicht gerade besser von der Farbe her ;) und ihr sollt’s ja noch ausprobieren wollen. Schmeckt ja schließlich gut!

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